Roboter für die erste Mondbasis

Die erste Mondbasis scheitert nicht an der Rakete. Sie scheitert am Boden.

Die Menschheit kehrt zum Mond zurück, diesmal um zu bleiben. Bevor dort jemand leben kann, muss jemand den Boden herrichten. Auf der Erde erledigen das Baumaschinen und die Menschen, die sie fahren. Auf dem Mond ist niemand. Terranova baut das Robotersystem, das diese Arbeit übernimmt.

1,2 Mio. $

kostet heute jedes Kilogramm, das auf dem Mond landet

2 600 bis 15 000 t

Boden sind für eine einzige Basis zu bewegen

über 1 500

Missionsvarianten im digitalen Zwilling getestet

Die Mission

Jede Rakete, jeder Lander, jedes Stationsmodul wird auf der Erde gebaut und zum Mond geflogen. Der Boden, auf dem das alles stehen soll, nicht. Er liegt dort ungeprüft und uneben, und bei jeder Landung wird er zum Geschoss. Eine Mondbasis braucht Tausende Tonnen bewegten Bodens, bevor das erste Modul nutzbar ist. Niemand baut heute die Maschinen, die das dort oben können.

Ein Flug 1,5 t
Eine Basis 2 600 bis 15 000 t
Nutzlast des Landers Argonaut, 1 500 kg (ESA), gegen den Boden einer Basis. Logarithmische Skala.

Warum der Boden entscheidet

Die Maschinen

Unsere Roboter heißen Scratch: autonome Baumaschinen für den Mond, die als ein System zusammenarbeiten. Sie legen Landeplätze an, schütten Schutzwälle, ziehen Gräben, heben Gruben aus und decken Bauwerke ab. Sie arbeiten über Jahre, ohne dass jemand vor Ort ist, und überstehen die Mondnacht aus eigener Kraft. Die Hardware ist für ein Sechstel der Erdschwere entworfen, doch leicht genug, um als Nutzlast mitzufliegen. Der eigentliche Kern ist die Software, die den Schwarm steuert.

Scratch vor Schutzwall und Landeplatz, Darstellung.
Scratch vor Schutzwall und Landeplatz. Darstellung, Entwurfsstand.

Was Scratch leistet

Wo wir stehen

Wir haben Referenzmissionen mit einem vollen Jahr Betrieb am echten Zielort simuliert, mit allen Mondnächten. Der digitale Zwilling funktioniert, und jede Fähigkeit des Schwarms ist mit ihrer Unsicherheit belegt. Unsere Beiträge zu Software der NASA sind angenommen, unsere Datensätze zum Mondsüdpol sind offen. Der nächste Schritt sind eigene Prüfstände und erste Messungen. Wir sagen offen, dass wir noch nichts gemessen haben, denn in der Raumfahrt entscheidet genau dieser Unterschied über alles.

Das Team

Kontakt. Terranova sitzt in München. Raumfahrtorganisationen, Partner, Investoren und Presse erreichen uns über die Kontaktseite.